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Ahrntaler Sonnenwege

Ein Themenweg durchs ganze Ahrntal

Kategorie: Sport & Aktiv26.07.2016

Auf der Sonnenseite der Zillertaler Alpen erstreckt sich ein weit verzweigtes Wegenetz, das zum Wandern und Flanieren geradezu einlädt. Früher freilich dienten diese Wege dem „Schmuggeln“ und anderen Zwecken. Heutzutage laden sie ein zu gemütlichen Wanderungen durch blühende Wiesen, durch schöne Mischwälder, vorbei an traditionsreichen Bergbauernhöfen und Jausestationen.

 

Wegverlauf:

Der Sonnenweg Sunnsat verbindet auf einer Höhe zwischen 1000 und 1335 Metern Meereshöhe die Ortschaften Luttach (Weg Nr. 23) bis St. Peter ( Weg Nr. 12) und ist in beide Richtungen mühelos begehbar. In jeder Ortschaft des Ahrntals (Luttach, St. Johann, Steinhaus, St. Jakob, St. Peter) kann in den Sunnsat-Weg eingestiegen werden. Ebenso ist in jeder Ortschaft der Ausstieg  möglich. Die Zu- bzw. Ausstiege sind alle in der Nähe der Bushaltestellen.

St. Peter/Kirche, 1364 m - Nr. 12 - St. Jakob/Kirche, 1192 m - Nr. 12 Steinhaus (Kofelhöfe), 1215 m - Nr. 12 + 4 - Keilbach - Nr. 6 + 6 a - Holzberg (Bizathütte), 1416 m  - Nr. 18 - Bloßenberg (Platterhof), 1200 m - Nr. 10 + 19 b - Rohrberg (Stallila), 1472 m - Nr. 23 - Brunnberg (Großstahlhof), 1200 m - Nr. 23 - Luttach/Parkplatz Sportbar, 970 m.

 

Thema der Wanderung:

Ausgehend von Luttach beeindrucken lebensgroße Holzfiguren, die beim internationalen Holzbildhauersymposium entstanden und auf den Ahrntaler Sunnsat-Wegen aufgestellt wurden. Auf Almhöhe angekommen erhalten wir Einblicke ins bäuerliche Leben und genießen die heimische Küche. Geschichten von früher eröffnen uns ganz neue Perspektiven über das Leben vergangener Tage. Wir wandern auf wunderschön angelegten Wegen taleinwärts, genießen Ein- und Ausblicke auf die unberührte, wunderschöne Landschaft. Am St.-Jakober-Bühel begrüßt uns aus der Ferne die majestätische Dreiherrenspitze und in St. Peter sagen uns die Bergbauernhöfe, dass wir den nördlichsten Punkt des Sunnsat-Weges erreicht haben.Der Weg weiß vom Treff der Schmuggler und Wilderer, um so manchen Burschen, der mit Leiter zum Fensterln unterwegs war, wobei es nicht selten zu Raufereien kam. Krämer und Bettler gingen von Hof zu Hof und boten ihre Ware feil oder baten um Almosen. Auch wurden diese Wege früher  als Kirch- und Schulwege, sowie für den Warentransport auf dem Rücken des Menschen, benutzt.  Am Weg queren wir die Naturdenkmäler Schwarzbach, Rotbach, Trippach, Frankbach, Keilbach und den Wollbach. Donnernd stürzen die schäumenden Wassermassen, gespeist von den Gletschern der Zillertaler, ins Tal. Jeder Baum, jeder Stein, die Platterwand, die Bergbauernhöfe könnten Geschichten aus der Vergangenheit erzählen. Hofkapellen wurden als Dank für erhaltenen Schutz erbaut. Sie waren und sind es auch heute, Orte der Besinnung und des Gebetes. In der Chronik lesen wir, dass im Jahre 1878 eine riesige Mure vom Rotbach die gesamte Schmelzanlage des Prettauer Kupferbergwerkes unter sich begrub (Ortsteil Gisse).  Haben Sie jetzt aber viel Freude am Wandern und genießen Sie erholsame Stunden, bei typischen Ahrntaler Spezialitäten in den urigen Almhütten und Hofschenken! 

zur Wanderkarte

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